IVF

Die Abkürzung IVF steht für In-vitro-Fertilisation und ist die bekannteste Methode zur künstlichen Befruchtung. Robert Edwards, der die IVF gemeinsam mit Patrick Steptoe in den 1960-1970er Jahren entwickelte, wurde dafür im Jahr 2010 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. In Deutschland kann diese Behandlung vorgenommen werden, wenn eine verheiratete Frau trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr nach einem Jahr nicht schwanger ist. Als Indikation für eine künstliche Befruchtung gelten außerdem der Verschluss der Eileiter, das Vorliegen des PCO-Syndroms und die Endometriose. Die Erfolgschancen der Methode liegen bei 30-40 Prozent pro Zyklus. Die erfolgreiche Methode wird nach einer Kinderwunschberatung in einer Facharztpraxis, einer spezialisierten Klinik, wie zum Beispiel der KINDERWUNSCH-CLINIC Dres. Med. Josef und Sonja Zech, oder einer entsprechenden Abteilung eines Krankenhauses durchgeführt.

Ob es in Folge der Behandlung zu einer Schwangerschaft kommt, hängt, neben dem Alter des Paares, von eventuellen Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes ab. Eine künstliche Befruchtung beginnt mit der hormonellen Stimulation der Eierstöcke. Das Ziel der Hormontherapie besteht darin, durch mehrere Follikel einige befruchtungsfähige Eizellen zu gewinnen. Vor Beginn der Behandlung wird der Körper der Frau auf die künstliche Stimulation vorbereitet, indem die körpereigene Hormonproduktion unterdrückt wird. Zur Stimulation der Eierstöcke werden die Hormone FSH und LH in einem Kombinationspräparat verabreicht. Die Anwendung der Medikamente kann auch von der Patientin oder ihrem Partner übernommen werden. Dadurch sind keine täglichen Arztbesuche notwendig. Während der Behandlung wird die Entwicklung der Eibläschen anhand von Ultraschalluntersuchungen überwacht. Wenn die Eibläschen eine bestimmte Größe erreicht haben, wird medikamentös der Eisprung ausgelöst. Gleichzeitig kann der genaue Zeitpunkt für die Eizellentnahme festgelegt werden.   

Innerhalb von 36 Stunden nach dem Eisprung werden die Eizellen entnommen und anschließend aus der Flüssigkeit isoliert in einem Brutschrank aufbewahrt. Am gleichen Tag erfolgen die Samengewinnung durch den Mann und der eigentliche Befruchtungsvorgang. Zu diesem Zweck werden die Spermien in einem Schälchen mit den Eizellen zusammengebracht und auf "natürliche Weise" befruchtet. Bereits am nächsten Tag findet eine mikroskopische Kontrolle statt, bei der festgestellt wird, wie viele der Eizellen tatsächlich befruchtet wurden. Der Embryotransfer erfolgt 2–5 Tage nach der Befruchtung. Dabei werden 2–3 Embryonen in die Gebärmutter eingebracht. Der Tag des Embryotransfers hängt von der Anzahl der befruchteten Eizellen ab. Bei einer künstlichen Befruchtung werden häufig zwischen 1-4 Eizellen befruchtet, die innerhalb von 2–3 Tagen in die Gebärmutter eingesetzt werden. Die Embryonen werden vor dem Transfer genau in ihrer Entwicklung beobachtet und mit Hilfe bestimmter Kriterien beurteilt.   

Nur die qualitativ besten Embryonen werden für den Transfer ausgewählt. Wenn durch die künstliche Befruchtung fünf oder mehr Embryonen entstehen, wird am fünften Tag nach der Befruchtung ein Blastozystentransfer durchgeführt. Mit dem Begriff Blastozyst wird das am weitesten entwickelte Embryonalstadium bezeichnet. Bei einer künstlichen Befruchtung wird durch die medikamentöse Unterstützung der körpereigenen Gelbkörperhormonproduktion die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vorbereitet. Bereits zwei Wochen nach der Befruchtung kann eine Schwangerschaft durch den Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG im Blut oder im Harn bestätigt werden. Weltweit konnte auf diese Weise zahlreichen Ehepaaren der Wunsch nach einem Kind erfüllt werden.

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Ich freue mich sehr, dass ich euch auf meinem Blog begrüßen darf. Dieses Thema ist mir sehr wichtig und ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt. Damit man nicht so oft zu einem Arzt muss, ist es wichtig, eigenständig die Gesundheit zu unterstützen. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Wege, die man einschlagen kann. Für mich ist es unerlässlich, gesund zu sein. Ich tue viel dafür, dass ich gesund bleibe und bin. Dadurch hat sich meine Lebensqualität deutlich gesteigert und ich bin viel glücklicher. Was ich dafür tue, dass ich gesund bleibe und wo ich mich informiere, das erzähle ich euch hier. Auch könnt ihr erfahren, wie sich mein Leben dadurch verändert hat, also schaut euch doch einfach auf meinem Blog um.

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